In sechs Tagen isolierte Familie Großschedl ihr Dach und senkte den Energieverbrauch drastisch.

24. April 2009, um 14:29 - von NEWS-Leser

SCHRITT 1:  Bevor die Familie Großschedl loslegen kann, müssen zunächst wichtige Dinge geklärt werden: Ist eine Rundum-Dämmung nötig? Welches Material wird gebraucht? Wie dick muss die Dämmschicht sein?

24SCHRITT 2:  Dämm-Grundlage ist ein sauberer Dachboden. Vom Motorrad bis zum alten Baumaterial – zwei Tage schuftete Beatrix Großschedl, um den 72 Quadratmeter großen Dachboden vom Ramsch zu befreien.

SCHRITT 3:  Dann wurde das Material abgeholt: 144 Quadratmeter Styroporplatten und 72 Quadratmeter Steinoporplatten. Beim Ausladen hilft Nachbar Lukas Poschinski.

52SCHRITT 4:  Das Ausladen muss schnell gehen: Ein Gewitter kündigt sich an. Beatrix Großschedl und Partner Ulrich Peter packen kräftig mit an.

SCHRITT 5:  Bei 50 Grad Celsius Innentemperatur verlegt Ulrich Peter die erste Schicht Styroporplatten, die als Untergrund dient.

SCHRITT 6:  Leitungen und Dachbodentreppe sind im Weg. Beatrix muss die Platten richtig anpassen.

73SCHRITT 7:  Jetzt wird die zweite Schicht Styroporplatten verlegt – zurechtgeschnitten von Beatrix.

81SCHRITT 8:  72 Quadratmeter Steinoporplatten bilden den Abschluss. Sie werden in die Styroporplatten gesteckt und dienen der Fixierung.

SCHRITT 9:  Nach 6 Tagen Schufterei ist alles geschafft: Jetzt wird gefeiert – gemeinsam mit allen Helfern. 92

NEWS-Leser Lothar Becker errichtete ein erfrischendes Kneipp-Becken

24. April 2009, um 12:09 - von NEWS-Leser

13SCHRITT 1:  Ehe Lothar Becker loslegen kann, benötigt er das Baumaterial. Er ging es zum Shopping in den Heimwerkermarkt: Ziegel, Fliesen, Sand, Beton und Flexkleber bis hin zu Abdeckfolie und Kieselsteinen – die Einkaufsliste ist lang. Kleinere Werkzeug wie Spachtel und Bohrer hatte der passionierte Heimwerker zuhause.

23SCHRITT 2:  Den Brunnen, der für den Wasserkreislauf notwendig ist, formt Becker aus händisch zugeschnittenen Ytong-Steinen. Damit das Wasser nicht durch die Steine sickert, werden sie mit Schlammmasse überzogen und anschließend verputzt. Das Wasser wird über einen Schlauch an die oberste Stelle des Brunnen gepumpt. Von dort fließt es wieder in den Teich zurück.

31SCHRITT 3:  Nun befreit der eifrige Bastler die angrenzende Mauer von den alten Fliesen. Jetzt haben die neuen Steine genügend Platz.

 

 

41SCHRITT 4:  Mit der Verzierung wird erst begonnen, nachdem der Verputz vollends getrocknet ist. Enkelin Hanna hilft – und gibt dem Opa ihre Lieblingssteine.

51SCHRITT 5:  Bei der Befestigung geht ihr dann doch wieder Opa Lothar zur Hand. Er bepinselt die Steine mit ultrafestem Fixkleber.

 

 

62SCHRITT 6:  Die weiteren Arbeiten am Kneipp-Becken übernimmt dann allerdings Lothar Becker wieder alleine. Denn jetzt ist absolute Präzisionsarbeit gefragt: Damit sich nämlich später keine Tiere im Kneipp-Becken vergnügen und für Schäden sorgen, muss es sorgfältig mit
einem speziellen Maulwurf- und Mäuseschutz ausgelegt werden.

72SCHRITT 7:  Danach werden der Teichboden und die Seitenwände sorgfältig mit Glasfaserdämmwolle ausgelegt. „Diese dient als Schutz der Teichfolie, die ich danach darüberlegen werde“, erklärt Lothar Becker. Zuvor wird das Becken aber noch mit beschwerendem Estrichsand gefüllt.
Nachdem diese Arbeiten erledigt sind, wird der Kneipp-Weg mit einem sogenannten Fluss-Kies- Marmorsplit versehen. Ein schützendes Geländer in der Mitte des Beckens trennt den mit Kies ausgelegten Kneipp-Weg vom 1,50 Meter tiefen Pool. Hier kann sich Familie Becker festhalten, wenn
sie ihren neuen Gesundheits-Barfußpfad mit allen Zehen genießt.

Die NEWS-Leserinnen Bernadette Meisel und Sandra Herzog haben einen alten Stadtbahnbogen in ein modernes Atelier verwandelt

24. April 2009, um 11:55 - von NEWS-Leser

So wird das Viadukt generalsaniert.

12SCHRITT 1:  Zuerst gingen Bernadette Meisel und Sandra Herzog  mit einer langer Einkaufsliste 
auf Shoppingtour im Heimwerkermarkt. Von Werkzeug über Parkettleisten bis hin zu Kalkfarbe mussten die beiden Studentinnen alle Utensilien besorgen. Große Geräte wie die Bodenschleifmaschine konnten sie tageweise mieten.

21SCHRITT 2: Der hässliche PVC-Boden im Erdgeschoß wurde komplett rausgerissen. Stattdessen verlegten die Heimwerkerinnen auf Staffeln Fertigparkett aus Fichtenvollholz. Dabei hilfreich: Freund Manuel. Im oberen Stockwerk lag bereits ein Holzboden. Der musste nur noch abgeschliffen werden.
3SCHRITT 3:  Unter der alten Verkleidung der Stützpfosten lagen wunderschöne Holzbalken versteckt. Bernadette Meisel schliff sie nur noch ab und lackierte sie neu.
SCHRITT 4:  Steile Herausforderung: Die alte Treppe musste raus. Stattdessen tischlerten die talentierten Bastlerinnen Bernadette und Sandra eine neue Stiege, die weit weniger steil ist. Die großen Holzbretter dafür ließen sie sich von bauMax-Profis zuschneiden.

5SCHRITT 5:  Für die Feinarbeiten an der Treppe machten sich die Handwerkerinnen dann wieder selbst ans Werk: Mit der Stichsäge wurden die Stufen exakt ausgeschnitten.
SCHRITT 6:  Präzisionsarbeit: Damit am Ende keine schiefen Winkel entstehen, musste die Lage jeder Stufe einzeln mit Wasserwaage und Maßband nachgeprüft werden.
71SCHRITT 7:  Dank bequemeren Zugangs zum Obergeschoß konnte man auch dort zur Sache kommen. Der Gips und die alte Dispersionsfarbe wurde von den Wänden geklopft, bis die rohen Ziegel sichtbar wurden. Danach verputzten Bernadette und Sandra die Mauer mit Sand und Kalk und strichen sie neu. Erst jetzt wurde der Parkettboden lackiert. „Das darf man erst ganz zum Schluss machen, damit sich kein Schmutz von der Baustelle unter die Lackschicht schummelt“, erklärt Sandra.

8SCHRITT 8:  Fertig! Wände und Boden strahlen in neuem Licht. Sogar die Fenster wurden ausgetauscht. Jetzt kann im weitläufigen Atelier nach Herzenslust genäht, gemalt und designt werden.
91SCHRITT 9: Die stolzen Besitzerinnen vor ihrem Viadukt. Auch die Fassade haben sie mit einer Sand-Kalk-Mischung geschlämmt und anschließend mit Kalkfarbe gestrichen.

Infos: www.dasviadukt.at

NEWS-Leserin Eva Kotzian: Sie zauberte ein Wandgemälde in ihr Treppenhaus.

22. April 2009, um 17:51 - von NEWS-Leser

So entstand das Super-Wandbild.

SCHRITT 1:  Shopping! Zuerst kauft Eva Kotzian Farbe, Pinsel und jede Menge Abdeckmaterial ein.2

 SCHRITT 2: Die Mauer wird mit einem freundlichen Lachston grundiert. Wo später das Gemälde hinkommt, bleibt die Wand weiß, damit keine Farbe durchscheint.

SCHRITT 3:  Die Farben mischt Eva Kotzian selbst. Sie malt mit Dispersionsfarbe. Diese ist leicht aufzutragen und lässt sich gut mit jedem erdenklichen Farbton mischen.

4SCHRITT 4:  Der Torbogen rahmt das Gemälde ein. Damit die Farbe nicht verläuft, klebt die Heimwerkerin die Konturen mit Kreppband präzise ab. Anschließend malt sie die Steinblöcke des Bogens.

SCHRITT 5:  Jetzt geht’s los! Mit Farbtöpfen und Pinseln bewaffnet, macht sich Eva Kotzian ans Ausmalen der Steine im Torbogen.

6SCHRITT 6:  Sobald der Bogen getrocknet ist, paust die Hobbymalerin ihr Gartenmotiv auf die Wand. Als Vorlage verwendet sie Fotos, die sie vergrößert und in der Garage auf Pauspapier übertragen hat.Weil die Wand so hoch ist, arbeitet die Heimwerkerin auf einem Gerüst und malt im Liegen.

7SCHRITT 7:  In Präzisionsarbeit malt Eva Kotzian die Bleistiftumrisse auf der Wand aus. Die großen Flächen kommen zuerst dran.Weil die Dispersionsfarbe deckend ist, setzt sie Feinheiten wie Äste und Blütenblätter auf den Hintergrund.
SCHRITT 8:  Um das Gemälde unten zu begrenzen, klebt sie Mosaiksteine an die Unterkante.
9SCHRITT 9: Fertig! Die Künstlerin präsentiert stolz ihr Meisterwerk.